Wie sieht es bei den Studierenden finanziell aus?

Geld Feb 16, 2026


letzter Zeit erleben wir einen „Studentenboom“; die meisten jungen Menschen, die die Sekundarschule mit dem Abitur abschließen, denken gar nicht daran, arbeiten zu gehen, sondern verschicken direkt Bewerbungen an Hochschulen. Was bedeutet das? Dass sie offenbar noch ein paar Jahre lang nicht erwerbstätig sein werden, zumindest nicht vollständig. Manchen gelingt es vielleicht, das Studium mit einer Teilzeitstelle zu verbinden, anderen mit Gelegenheitsjobs, und wieder anderen gelingt es überhaupt nicht, sodass sie finanziell vollständig von ihren Eltern unterstützt werden müssen.
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Und wofür brauchen die Studenten das Geld? Vor allem für die Unterkunft. Das wird langsam zu einem großen Problem. Studentenwohnheime sind längst nicht mehr so günstig wie früher, und es lohnt sich eher, als Gruppe von Studenten eine Wohnung zu mieten. Doch davon gibt es immer weniger, und die Preise steigen von Jahr zu Jahr. Es ist also kein Problem, in der Stadt eine 20 große Einzimmerwohnung für 15.000 CZK zu finden, das Problem ist, das Geld dafür aufzubringen.
Ein weiterer großer Kostenfaktor ist das Essen. Genauso wie die Unterkünfte in Studentenwohnheimen teurer werden, verteuern sich auch die Mensen, in die die Studenten früher vor allem wegen der niedrigen Preise gingen. Heute lohnt es sich jedoch oft eher, zum Mittagsmenü in ein Restaurant zu gehen – man isst besser und zum gleichen Preis.
Was Lehrbücher und Vorlesungsskripte angeht, sind diese meist kein so großes Problem. Alle Hochschulen sollten über eine eigene Bibliothek verfügen, die in der Regel recht gut mit allem Notwendigen ausgestattet ist. Da die Ausleihe jedoch sehr gefragt ist, sollte man darauf achten, sich die Bücher rechtzeitig zu besorgen, am besten noch vor Semesterbeginn.
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Ein letzter wichtiger Punkt ist der Nahverkehr: Wenn der Student nicht an seinem Wohnort studiert, muss er sich eine neue Karte für die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel in der Stadt besorgen, aber er muss auch die Kosten für die Heimfahrt, zum Beispiel am Wochenende, einkalkulieren. Da Studierende derzeit jedoch 75 % Ermäßigung auf Fahrpreise in der Tschechischen Republik erhalten, wird der öffentliche Nahverkehr wahrscheinlich den größten Posten darstellen.
Das Studentenleben ist also keine ganz billige Angelegenheit, und man muss mit den Ausgaben rechnen. Ganz gleich, ob Sie selbst an die Hochschule gehen oder Ihre Kinder – es ist gut, diese wichtigen Punkte im Hinterkopf zu behalten.