Alles begann damit, dass zwei Freunde, deren Wunsch, eine Fremdsprache zu lernen, so groß war, dass sie sich einen winzigen Raum in Berlin mieteten. Sie holten noch zwei weitere Freunde dazu. Ihr Ziel war es, Menschen aus aller Welt zusammenzubringen, die ebenfalls eine Fremdsprache lernen wollten. Sie dachten, sie könnten sich gegenseitig die Sprache beibringen. Sie hatten keine Ahnung, worauf sie sich einließen. Die App wurde immer beliebter, was der Hauptgrund dafür war, die bisher kostenlose App zu patentieren und ein kostenpflichtiges Produkt zu entwickeln. Vielen fällt vielleicht die kostenlose App Duolingo
ein, doch diese nutzt im Gegensatz zu Babbel
vorgefertigte Algorithmen. Markus Witte und Thomas Hall
begannen, mit Lehrern zusammenzuarbeiten, die zu den Besten ihres Fachs gehören, sowie mit Linguisten und anderen Experten, die bereit waren, die Nutzer ihrer App auf alltägliche Konversationen vorzubereiten. Die Anfänge reichen bis in den August 2007 zurück, als diese Lern-App veröffentlicht wurde.
Es überrascht niemanden, dass die Plattform beinahe bankrott gegangen wäre, da ein derart großer Erfolg nicht zu erwarten war und das Team keinen Geschäftsplan hatte. Heute zählt das Team etwa 750 Mitglieder und ist bereit, für knapp 10 Euro im Monat fast alles für den Komfort der Abonnenten zu opfern, die berechtigterweise hohe Erwartungen haben. Das Besondere daran ist, dass die Mitarbeiter nichts kopieren und ihre Dienste ständig aktualisieren, damit sie auf dem neuesten Stand sind. Die App geht einfach mit der Zeit.
Im Jahr 2015 eröffnete Babbel
eine „Niederlassung“ in New York, was angeblich dazu beitrug, mehr Kunden aus dem Westen zu gewinnen. Dieser Schritt trug zu einem Umsatz von über 22 Millionen US-Dollar bei.

Es handelt sich um E-Learning, was bedeutet, dass man online lernt, im Grunde jederzeit und überall. Die App funktioniert sowohl auf iOS- als auch auf Android-Plattformen. Derzeit kann man 14 Sprachen lernen – Deutsch, Englisch (amerikanisch und britisch), Französisch, Spanisch, brasilianisches Portugiesisch, Schwedisch und Italienisch.
Seit 2017 wurde bekannt gegeben, dass die App in Zusammenarbeit mit der Universität Cambridge mehrere sehr günstige Tests bis zum Niveau B1 anbietet.
